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| Es war ein wechselhafter Tag, was das Wetter angeht. Teils sonnig, dann wieder bewölkt bis regnerisch. Nicht die beste Vorraussetzung für einen Ausflug zu einem Live-Auftritt. Doch der Umstand, dass Extrabreit nach dem Abschied aus dem Showgeschäft vier Jahre später wieder seine Fans mit einem Livekonzert beglücken wollte, machte die äusseren Umstände zur Nebensache. Auf geht´s also, noch schnell einen Freund abgeholt und dann lief der Countdown. Noch 3 Stunden Fahrt bis Bochum - noch 6 Stunden bis zum Gig. Die Vorfreude war riesig, dementsprechend kurzweilig verlief die Autofahrt. | |||
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Wurde hier am Ümminger See die Krombacher Werbung gedreht ? :-) | ||
| In Bochum angekommen, überraschte uns der Anblick eines relativ großen Sommerfestes. Jubel, Trubel, Heiterkeit am Ümminger See. Die erste Aufgabe war selbstverständlich die Bühne zu suchen. Es waren noch 3 Stunden bis zum geplanten Auftritt, doch ich wollte unbedingt sofort wissen wo ich mich später einzufinden habe. Die Location war schnell erspäht, es spielte gerade eine Band, deren Musik nicht gerade meinen Geschmack befriedigte. Also machten wir einen kleinen Erkundungsrundgang über´s Gelände, der mir auch noch ein paar “neue” gebrauchte Schallplatten von so einem “Plattenfuzzi” bescherte :-) | |||
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| Zurück zur Bühne, auf der Minuten später die Band Jo Hartmann auftrat. Eine Kapelle, deren Show schon im Forum der Breiten von einem Fan als empfehlenswert betitelt wurde. Und ich muß gestehen, die Jungs waren gut ! Sie spielten bis ca. 20.15, was mich etwas wunderte. Denn wie soll die Crew es schaffen, bis zum angekündigten Auftritt um 20.30 die komplette Bühne umzubauen ? Inzwischen hatten wir uns einen guten Platz in der siebten oder achten Reihe mittig zur Bühne erkämpft, als es gegen 21.10 soweit war. Die Breiten standen wieder auf der Bühne und machten sich unter dem Jubel der Fans für den ersten Live-Auftritt nach vier Jahren bereit. Nur einer fehlte noch - Kai Havaii. Die ersten Akkorde von “Glück und Geld” wurden gespielt, als auch er die Bühne unter noch mehr Jubel der Fans betrat. Ein kurzes Statement “....hier sind Extrabreit zurück aus vier Jahren Kälteschlaf. Ich muss sagen, wir sind gut erholt” und die Party sollte beginnen. | |||
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| Nun war der Zeitpunkt gekommen, an dem die Band ihren neuesten Song präsentieren wollte. “Nimm mich mit (ins weiße Licht)” wurde angekündigt und nach kurzer Stimmung der Instrumente ging es ab. Ein Song aus dem Hause Extrabreit, wie man es als langjähriger Fan kennt. Echter Rock mit harten Gitarrenriffs und allem, was den extrabreiten Sound ausmacht. Bei solcher Qualität neuer Songs steht dem Comeback von Extrabreit wohl nichts mehr im Wege. Vier Jahre Kälteschlaf und doch nichts verlernt ! | |||
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| Zum musikalischen Abschluß des Abends gab es, wie sollte es anders sein, den Song, der bei keinem Auftritt fehlen darf : “Flieger, grüß mir die Sonne”. Ich glaube bei diesem Song erreichte die Stimmung den absoluten Höhepunkt. Alles war am mitsingen und alle Hände winkten gen Himmel. Sieben Minuten “Flieger” brachten auch den letzten Zeitgenossen aus der Ruhe. Das sollte es vorerst gewesen sein, Kai verabschiedete sich und die Band mit der Bemerkung “Vielen Dank Bochum. Für´s erste Mal nicht schlecht. Dankeschön, es hat Spaß gemacht. Bochum....Neustaaaart !” | |||
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Die von den Fans lautstark geforderte Zugabe blieb leider aus, was aber nicht an den Breiten lag. Stefan war bereits wieder auf der Bühne, die Gitarre bereit und wartete auf den Rest der Band, als plötzlich wieder das Licht ausging. Kurze Zeit später erklang aus den Lautsprechern eine Durchsage, daß es aus Rücksicht auf die Anwohner leider keine Zugabe mehr geben könne. Ich denke das entsprechende Pfeifkonzert in Richtung Veranstalter, der Stadt Bochum oder wer auch immer für einen solchen Schwachsinn verantwortlich ist, muß ich nicht beschreiben. Als kleinen Trost gab es dann 15 Minuten später ein lautes Höhenfeuerwerk, das war die pure Ironie ! Selbst in “meiner” kleinen Stadt Bremen wird auf Stadtteilfesten bis nachts um 1.00 Uhr live gespielt. So einen Blödsinn wie diese Aktion in Bochum habe ich noch nie erlebt. | ||
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