Konzertberichte von Fans
22
.12.2003 - Extrabreit live in Bremen - Schlachthof

Ein Bericht von mir
 
Ein Breiten-Konzert in meiner Heimatstadt Bremen, was kann schöner sein ? Doch bis es soweit war, wurde ich auf eine harte Geduldsprobe gestellt.
 
Beginnen wir ganz vorn :   18 Uhr, Ankunft am “Schlachthof” Bremen. Ich bin der der Erste, kein Wunder bei einer halben Stunde Anreise mit der Strassenbahn :-) Draussen ist es saukalt, also erst einmal hinein ins Foyer, um eine ganze Stunde auf das Öffnen der Türen zu warten. Nur sehr wenige Leute hatten sich bis dahin in den Gefilden eingefunden, sodass mir schon die schwärzesten Gedanken durch den Kopf gingen. Es sollte doch wohl nicht eine Art Privatkonzert für mich werden? Die Anzahl der Gäste kurz vor Einlass war maximal zweistellig - eher aber nicht. Jan vom Fanshop (sei gegrüsst Jan) erzählte mir jedoch, dass der Vorverkauf sehr gut war, was sich im Laufe der Zeit auch bestätigte. Es wurde später tatsächlich noch sehr viel voller.
 
Im Saal angekommen, lernte ich etwas später ein paar mir bekannte Namen der Anhängerschaft persönlich kennen. Volker, Tina, Ralf, Karen, Jens waren unter anderem gekommen, um für reichlich Stimmung zu sorgen.
 
20 Uhr - es ging los. Doch es sollte aus Sicht eines Extrabreit-Fans ein langes Vorspiel werden. Der Junge mit der Gitarre, Die Mimmis und die Dimple Minds gaben die ersten dreieinhalb Stunden ihre Songs zum Besten. Bis auf den Jungen mit der Gitarre, der wirklich witzige Texte macht, war das ein reines Punkfestival. So musste ich geschlagene, weitere ca. 200 Minuten warten, bis gegen 23.30 Uhr endlich Extrabreit die Bühne betraten. Doch die Warterei hat sich wieder einmal mehr als gelohnt. Die Band spielte unheimlich motiviert und mit so viel Freude, dass der Funke auch sofort übersprang. Die neugestaltete Setlist erwies sich als ein guter Mix älterer und neuerer Songs. Was besonders auffiel : Es wurde Wert auf Geschwindigkeit gelegt .-) “Der letzte Schliff” in einer ungewohnt schnellen Version kam genauso gut rüber, wie so manch alter, schneller Klassiker. “Männer ohne Gleichen” gefiel mir auch live sehr gut. Jungs, da habt ihr wieder ein tolles Stück hingelegt. Bei “1:36” fehlte meines Erachtens etwas die Dynamik, die Power. Mag sein, dass es am Titel selbst lag. Oder aber daran, dass die Wenigsten den Song kannten und somit die Stimmung etwas zurück ging. Vielleicht habe ich mir das auch nur eingebildet, wer weiss ? Im Ganzen gesehen war es ein Konzert der Extraklasse, welches jede Minute Wartezeit wieder vergessen ließ. Mal sehen ob ich es zeitlich schaffe den Osnabrück-Gig mitzunehmen. Eine 90 minütige Zugabe könnte ich durchaus noch vertragen :-)
 
Hier die Setlist:
 
Die Zugaben kriege ich jetzt nicht mehr komplett zusammen, vielleicht kann mir jemand helfen. Was aber auf jeden Fall dabei war, war “Das Ruder” und “Junge...”. Beides kam sehr gut rüber.
 
Danke an die schon genannten Mitstreiter für diesen gelungenen Abend. Es hat Spaß gemacht mit euch! Weiterhin ein fettes Danke an die Band für diesen schönen Abend. Ganz besonders an Lars, er weiß schon wofür ! :-)
 

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